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Schwarz Charité Health Data GmbH

Geschrieben von Presse & Öffentlichkeitsarbeit | 23 Mär, 26 9:00 AM

HIGHmed begrüßt die Gründung der Schwarz Charité Health Data GmbH, dem neuen Joint Venture der Charité - Universitätsmedizin Berlin und Schwarz Digits. Ziel des Unternehmens ist es, medizinische Daten sicher zu harmonisieren, zu vernetzen und für evidenzbasierte Forschung sowie eine moderne Gesundheitsversorgung nutzbar zu machen.
HIGHmed sieht in diesem Schritt eine wichtige Bestätigung der Relevanz interoperabler IT-Strukturen und offener, herstellerunabhängiger Datenstandards.

„Die erfolgreiche Arbeit von HIGHmed im Rahmen der Medizininformatik-Initiative (MII) zeigt seit 2016, wie medizinische Daten strukturiert zusammengeführt und für Forschung und Versorgung zugänglich gemacht werden können“, betont Prof. Roland Eils, Konsortialleiter von HIGHmed. „Die Schwarz Charité Health Data GmbH baut auf diesen Erfahrungen auf und ermöglicht nun, dass sensible Gesundheitsdaten innerhalb Deutschlands souverän genutzt werden können.“
Die neue Plattform HIVEPRO wird auf der souveränen STACKIT Cloud betrieben und erfüllt höchste europäische Datenschutzstandards.

HIGHmed begrüßt insbesondere, dass das Joint Venture zentrale Prinzipien wie Interoperabilität, Skalierbarkeit und technologische Souveränität konsequent umsetzt.

„Gleichzeitig werden durch diese Initiative die in HIGHmed für die allgemeine Community entwickelten Lösungen und Ansätze weiter entwickelt und in eine breite Anwendung überführt.“, so Roland Eils weiter. „Die Verbindung aus medizinischer Exzellenz und technologischer Kompetenz schafft damit eine tragfähige Grundlage für eine sichere, datenbasierte und zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung in Deutschland.“

Weitere Informationen finden Sie in den Pressemitteilungen:
https://schwarz-digits.de/presse/archiv/2026/charite-und-schwarz-digits-gruenden-joint-venture 
https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/charite_und_schwarz_digits_gruenden_joint_venture 

HIGHmed unterstützt weiterhin die Entwicklung von Standards und Prozessen, die eine vernetzte und evidenzbasierte Nutzung von Gesundheitsdaten ermöglichen – im Einklang mit den Anforderungen an Datenschutz, Datensouveränität und klinische Praxis.

Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg für die Zukunft.

Bild: ©Ole Spata